Geschichte

 

Acherhofchronik

 

1600

Ritter Ulrich uff der Mur erbaut alten Herrensitz «Acherhof»

1636

Verkauf durch Aegidius uff der Mur-ab Yberg an Hauptmann Wolf Dietrich Reding

1803

Verkauf an Kantonsschreiber Joachim Hediger

1825

Verkauf an Landammann Carl Zay

1919

Verkauf an Kunstmaler Hans Beat Wieland


Historische Bauelemente und Ausstattungen zeugen noch heute vom Kunstsinn der verschiedenen Besitzer durch die diversen Epochen.

 

Die Geschichte

 

1931
 

Pater Felizian Bessmer kauf­te den «Acher­hof» in­klu­si­ve 26’000 m2 Um­schwung mit Erb- und Spen­den­gel­dern. Er gründete am 29. Novem­ber 1931 mit Gön­nern den «Ver­ein Alters­heim Acher­hof» und er­öff­nete mit vier Be­tag­ten.

1934 Die­ser Ver­ein wur­de auf­ge­löst. Neu wur­de die Dritt­ordens­gemein­schaft Schwyz Trä­gerin des «Acher­hofs».
1937 Die Ver­wal­tung des «Acher­hofs» wur­de eine ei­ge­ne Stif­tung. Die ers­ten Be­treu­er­innen da­mals waren Schwes­tern der Kon­gre­ga­tion vom Hl. Kreuz in Ingen­bohl.
1947 Nach de­ren Rück­ruf über­nah­men die Fran­zis­kan­er-Mis­sion­ar­innen von Maria Hilf, Gaissau (A) die­se Auf­ga­be bis heu­te.
1954 Das Alter­sheim Acher­hof wur­de zu ei­ner kirch­li­chen Stif­tung: «Stif­tung Alter­sheim Acher­hof»
1985 Die Leitung des Acherhofs wurde einem Gesamtleiter anvertraut.
2008 Das Haus Fran­zis­kus wur­de für zwölf de­menz­kran­ke Mit­men­schen er­öff­net.
2010

Neu heisst der Acher­hof: Alters­zen­trum Acher­hof

2014

Am 1. Januar 2014 Kon­ver­sion in eine klas­si­sche, ge­mein­nüt­zige Stif­tung mit dem neu­en Na­men: «Stif­tung Acher­hof».
Es er­folg­te die Neu­fas­sung der Stif­tungs­ur­kun­de so­wie der Er­lass ei­nes komp­lett über­ar­bei­te­ten Or­ga­ni­sa­tions­re­gle­ments. Die Stif­tung Acher­hof ist neu der Zen­tral­schwei­zer BVG- und Stif­tungs­auf­sicht (ZBSA) Luzern unter­stellt.
 


Der Gründer

 

Felizian Bessmer kam am 3. April 1884 in Unter­ägeri als Sohn des Bauern Johann Bessmer und der Franziska ge­bo­rene Kälin zur Welt. Bessmer, der zu­nächst das Gym­na­sium in Ein­sie­deln ab­sol­vier­te, trat 1905 in den Ka­pu­zi­ner­or­den in Lu­zern ein, an­schlies­send be­leg­te er ein Phi­lo­so­phie- und The­olo­gie­stu­di­um an or­dens­ei­ge­nen Schu­len. 1910 fei­er­te er sei­ne Pries­ter­wei­he. Von 1914 bis 1927 war er als The­o­lo­gie-Lek­tor für den Or­dens­nach­wuchs zu­stän­dig. Da­ne­ben war er von 1918 bis 1933 als Re­dak­teur des von ihm mit­be­grün­de­ten Jahr­buchs «Schwe­izer Fran­zis­kus-Kalen­der» tätig.

Im Jahr 1921 war er der Be­grün­der der Dritt­ordens-Zen­tra­le in Schwyz. Des Wei­te­ren agier­te Feli­zian Bes­smer von 1926 bis 1939 als Re­dak­teur der Mo­nats­schrift des deutsch­schwei­ze­ri­schen Dritt­or­dens «St. Fran­zis­kus-Rosen». 1927 wur­de er zum Kom­mis­sar des Dritt­or­dens be­stellt. Aus­ser­dem wirk­te er als Ini­ti­ant und Bau­herr ka­ri­ta­ti­ver Häu­ser wie des Alters­heims Acher­hof in Schwyz 1931 und des Ferien­heims St. Karl bei Ill­gau 1938.

Felizian Bessmer gilt als Er­neu­er­er des fran­zis­ka­ni­schen Dritt­or­dens in der Schweiz, ver­starb am 11. März 1964 we­ni­ge Ta­ge vor Voll­en­dung sei­nes 80. Le­bens­ja­hres in Schwyz.
Quelle Wikipedia.ch



 

Gründer Felizian Bessmer

 


Alterszentrum Acherhof, Trägerschaft Stiftung Acherhof, Grundstrasse 32a, 6430 Schwyz, Tel. 041 818 32 32, info@acherhof.ch
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