Geschichte

 

Acherhofchronik

 

1590

Ritter Ulrich Auf der Maur-Büeler (gest. 1614) er­baut al­ten Herren­sitz «Acher­hof»  

 

 

1636

Ver­kauf durch Landes­statt­halter und Haup­tmann Ju­li­us Ägi­di­us Auf der Maur-Ab Yberg (1588–1644) an Land­am­mann und Oberst­sach­meis­ter Wolf Diet­rich Reding-Hässi (1593–1687)

 
1740 Die Fa­mi­lie Reding besass die Lie­gen­schaft bis um 1740, als sie Panner­herr und Oberst Werner Alois Weber-Fassbind (1703–92) er­warb.  

1802

Aus Weber­schem Be­sitz ge­lang­te die Lie­gen­schaft an Kan­tons­schrei­ber Joa­chim Hediger-Müller (1774 –1828).

 

1825

Ve­rkauf an Land­am­mann Karl von Zay (1783–1854). Später wur­de der Acher­hof an die Fa­mi­lie von Hettlingen ver­erbt.

 

1919

Ver­kauf an Kunst­maler Hans Beat Wieland (1867–1945).

 

His­to­ri­sche Bau­ele­men­te und Aus­stat­tun­gen zeu­gen noch heu­te vom Kunst­sinn der ver­schie­de­nen Be­sit­zer durch die di­ver­sen Epo­chen. De­tails fin­den Sie in der Bro­schü­re:
«Historisches zum Haus Acher» (pdf)
 

 

Die Geschichte

 

1931
 

Pater Felizian Bessmer (1884–1964) kauf­te den «Acher­hof» in­klu­si­ve 26’000 m2 Um­schwung mit Erb- und Spen­den­gel­dern. Er gründete am 29. Novem­ber 1931 mit Gön­nern den «Ver­ein Alters­heim Acher­hof» und er­öff­nete mit vier Be­tag­ten.

 
1934 Die­ser Ver­ein wur­de auf­ge­löst. Neu wur­de die Dritt­ordens­gemein­schaft Schwyz Trä­gerin des «Acher­hofs».  
1937 Die Ver­wal­tung des «Acher­hofs» wur­de eine ei­ge­ne Stif­tung. Die ers­ten Be­treu­er­innen da­mals waren Schwes­tern der Kon­gre­ga­tion vom Hl. Kreuz in Ingen­bohl.  
1947 Nach de­ren Rück­ruf über­nah­men die Fran­zis­kan­er-Mis­sion­ar­innen von Maria Hilf, Gaissau (A) die­se Auf­ga­be bis heu­te.  
1954 Das Alter­sheim Acher­hof wur­de zu ei­ner kirch­li­chen Stif­tung: «Stif­tung Alter­sheim Acher­hof»  
1985 Die Leitung des Acherhofs wurde einem Gesamtleiter anvertraut.  
2008 Das Haus Fran­zis­kus wur­de für zwölf de­menz­kran­ke Mit­men­schen er­öff­net.  
2010

Neu heisst der Acher­hof: Alters­zen­trum Acher­hof

 

2014

Am 1. Januar 2014 Kon­ver­sion in eine klas­si­sche, ge­mein­nüt­zige Stif­tung mit dem neu­en Na­men: «Stif­tung Acher­hof».
Es er­folg­te die Neu­fas­sung der Stif­tungs­ur­kun­de so­wie der Er­lass ei­nes komp­lett über­ar­bei­te­ten Or­ga­ni­sa­tions­re­gle­ments. Die Stif­tung Acher­hof ist neu der Zen­tral­schwei­zer BVG- und Stif­tungs­auf­sicht (ZBSA) Luzern unter­stellt.
 

 

Der Gründer

 

   

Felizian Bessmer kam am 3. April 1884 in Unter­ägeri als Sohn des Bauern Johann Bessmer und der Franziska ge­bo­rene Kälin zur Welt. Bessmer, der zu­nächst das Gym­na­sium in Ein­sie­deln ab­sol­vier­te, trat 1905 in den Ka­pu­zi­ner­or­den in Lu­zern ein, an­schlies­send be­leg­te er ein Phi­lo­so­phie- und The­olo­gie­stu­di­um an or­dens­ei­ge­nen Schu­len. 1910 fei­er­te er sei­ne Pries­ter­wei­he. Von 1914 bis 1927 war er als The­o­lo­gie-Lek­tor für den Or­dens­nach­wuchs zu­stän­dig. Da­ne­ben war er von 1918 bis 1933 als Re­dak­teur des von ihm mit­be­grün­de­ten Jahr­buchs «Schwe­izer Fran­zis­kus-Kalen­der» tätig.

Im Jahr 1921 war er der Be­grün­der der Dritt­ordens-Zen­tra­le in Schwyz. Des Wei­te­ren agier­te Feli­zian Bes­smer von 1926 bis 1939 als Re­dak­teur der Mo­nats­schrift des deutsch­schwei­ze­ri­schen Dritt­or­dens «St. Fran­zis­kus-Rosen». 1927 wur­de er zum Kom­mis­sar des Dritt­or­dens be­stellt. Aus­ser­dem wirk­te er als Ini­ti­ant und Bau­herr ka­ri­ta­ti­ver Häu­ser wie des Alters­heims Acher­hof in Schwyz 1931 und des Ferien­heims St. Karl bei Ill­gau 1938.

Felizian Bessmer gilt als Er­neu­er­er des fran­zis­ka­ni­schen Dritt­or­dens in der Schweiz, ver­starb am 11. März 1964 we­ni­ge Ta­ge vor Voll­en­dung sei­nes 80. Le­bens­ja­hres in Schwyz.
Quelle Wikipedia.ch

 


Gründer Felizian Bessmer

 



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