Demenzerkrankung

De­menz ist ei­ne Er­kran­kung des Ge­hirns mit zahl­rei­chen Ur­sa­chen. Sie führt zum zu­neh­men­den Ver­lust an Er­in­ne­rungs­ver­mögen, Spra­che und Ori­en­tie­rung so­wie zu Schwie­rig­kei­ten bei ge­wohn­ten Hand­lun­gen im Al­ltag. Ver­än­de­run­gen von Stim­mung und so­zia­lem Ver­hal­ten kom­men hin­zu. Im End­sta­dium sind Ver­stän­di­gung und Be­we­gungs­ab­läu­fe stark ein­ge­schränkt.

Der De­menz­kran­ke ver­liert zu­neh­mend sei­ne Selbst­stän­dig­keit im All­tag und be­darf im Lau­fe der Krank­heit im­mer mehr Be­treu­ung und Pfle­ge. Die­se Hil­fe­leis­tun­gen wer­den in ers­ter Li­nie von An­ge­hö­ri­gen er­bracht mit Un­ter­stüt­zung und Ent­las­tung durch Or­gan­isa­tio­nen wie Spi­tex, Alz­hei­mer­ver­ei­ni­gung und an­dere mehr. Da­ne­ben hel­fen auch ärzt­li­che Mass­nah­men, die Le­bens­qua­li­tät der De­menz­kran­ken – und da­mit auch ih­rer An­ge­hö­ri­gen – zu ver­bes­sern und ih­re Selbst­stän­dig­keit län­ger zu er­hal­ten.

Je­der De­menz­ver­dacht wird heu­te ärzt­lich ab­ge­klärt. Die Früh­dia­gno­se bringt Klar­heit zum un­ge­wohnt neu­en Ver­hal­ten des Be­trof­fe­nen und er­laubt die Vor­be­rei­tung al­ler Be­tei­lig­ten auf das Le­ben mit der neu­en Krank­heit.

Die Hälf­te bis zwei Drit­tel der be­trof­fe­nen Pa­tien­ten lei­det an der häu­figs­ten De­menz­form, der Alz­hei­mer-Krank­heit. Et­wa ei­ner von fünf lei­det an einer De­menz als Folge von Hirn­schlag oder Strei­fungen. Sel­te­ne­re For­men wer­den mit Zu­satz­un­ter­su­chun­gen ab­ge­grenzt.

 



 
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